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Claudia Roth

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17.03.2015

Roth Griechenland für Nazi-Verbrechen entschädigen

Die Verbrechen der Nazis in Griechenland seien bis heute eine offene Wunde.

Berlin – Bundestagsvizepräsidentin Claudia Roth hat sich dafür ausgesprochen, Griechenland für die Folgen der Nazi-Besatzung zu entschädigen.

„Aus den Verbrechen der Nazis in Griechenland und dem griechischen Zwangskredit erwächst für die Bundesrepublik eine Verantwortung, die wir nun nicht einfach für erledigt erklären können“, sagte die Grünen-Politikerin dem „Tagesspiegel“ (Mittwochsausgabe).

Denn neben der juristischen Ebene gebe es auch die politische und vor allem moralische Verpflichtung Deutschlands, sich zu seiner Vergangenheit zu bekennen.

„Die scheußlichen Verbrechen der Nazis in Griechenland sind bis heute eine offene Wunde, etwa die fast vollständige Ausrottung der jüdischen Gemeinde in Thessaloniki, die Zerstörung ganzer Dörfer, in denen Partisanen unterstützt wurden, oder die grauenhafte Besatzung Athens mit unzähligen Hungertoten“, sagte Roth.

Sie forderte die Bundesregierung auf, völlig unabhängig von der aktuellen Debatte über die Krise in Griechenland und Europa ein „offenes und faires“ Gespräch mit Griechenland zu suchen, „um eine gemeinsame Lösung zu finden, die in die Zukunft weist“.

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