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09.12.2009

Rotes Kreuz informierte Guttenberg frühzeitig über zivile Opfer in Kundus

Hamburg – Bundesverteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg war angeblich bereits frühzeitig über zivile Opfer des NATO-Luftangriffs in der Nähe von Kundus informiert gewesen. Wie das Magazin „Stern“ berichtet, soll Guttenberg bereits am 6. November einen Bericht des Internationalen Roten Kreuzes (ICRC) erhalten haben, in dem die Namen von 74 getöteten Zivilisten aufgelistet werden. Nach Informationen des Magazins kommt die Hilfsorganisation in dem als „streng vertraulich“ eingestuften Bericht zu dem Schluss, dass der Angriff nicht „im Einklang mit dem internationalen Völkerrecht“ gestanden habe. Vergangene Woche hatte Guttenberg im Bundestag die Einschätzung, dass der Angriff „angemessen“ gewesen sei, zurückgenommen.

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