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26.03.2010

Röslers Sparkonzept für Arzneimittel steht

Berlin – Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler (FDP) hat sich mit Fachpolitikern der schwarz-gelben Koalition in Verhandlungen in der vergangenen Nacht auf die Eckpunkte eines Sparkonzeptes für Arzneimittel geeinigt. Um die gesetzlichen Krankenversicherungen zu entlasten, soll es dabei eine Mischung aus kurz- und langfristigen Maßnahmen geben.

So soll mit Inkrafttreten des Gesetztes eine Preisbindung bis zum 31. Dezember 2013 gelten, Pharma-Unternehmen sollen zu Preisverhandlungen mit den Krankenkassen gezwungen werden. Zudem sollen Arzneimittel einer verstärkten Kosten-Nutzen-Analyse unterzogen werden. Gesundheitsminister Rösler erwartet durch das Maßnahmenpaket Einsparungen in Höhe von ein bis zwei Milliarden Euro im Jahr. Trotz einer Einigung in der Koalition droht dem Sparkonzept noch eine Blockade im Bundesrat. Vertreter der Pharmaindustrie und Oppositionspolitiker kritisierten Röslers Pläne.

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