Nachrichten und Schlagzeilen aus aller Welt - Politik - newsburger.de

Philipp Rösler

© über dts Nachrichtenagentur

05.01.2013

Wolfgang Gerhardt Rösler sollte sich selbst hinterfragen

„Politik erfordert von jedem, sich immer wieder zu überprüfen.“

Berlin – Das FDP-Präsidiumsmitglied Wolfgang Gerhardt hat dem Vorsitzenden seiner Partei, Philipp Rösler, dazu geraten, sich selbst zu hinterfragen. „Politik erfordert von jedem, sich immer wieder zu überprüfen, ob man seine Aufgaben noch schafft“, sagte Gerhardt dem Nachrichtenmagazin „Focus“.

Gleichzeitig fordert der frühere FDP-Chef ein rasches Vorziehen des Bundesparteitags gleich nach der Wahl in Niedersachsen. So könne die FDP schneller Spitzenpersonal, Programm und Koalitionsaussage für die Bundestagswahl bestimmen. „Der geplante Termin im Mai ist zu spät, darüber muss sich das Präsidium unverzüglich Gedanken machen“, drängt Gerhardt auf eine Entscheidung.

Bayerns FDP-Wirtschaftsminister Martin Zeil erklärt in „Focus“ die Landtagswahl in Niedersachsen zur „wichtigen Wegmarke“ für Röslers politisches Schicksal. Gleich danach müsse die FDP entscheiden, „mit welchem Team, Vorsitzenden und Spitzenkandidaten“ sie in die Bundestagswahl im kommenden Herbst ziehen wolle, so Zeil. „Der Parteichef muss seine Führungsverantwortung wahrnehmen.“

Andere Präsidiumsmitglieder wie Alexander Alvaro fordern ein Ende der öffentlichen Kritik an Rösler. „Reißt euch zusammen, die FDP darf nicht länger das Bild einer zerstrittenen Partei abgeben. Mit Selbstbeschäftigung gewinnen wir keine Wahlen“, erklärte Alvares.

Weitere interessante Artikel

Unterstützen durch teilen: Sie können unsere Arbeit ganz einfach unterstützen indem Sie diesen Artikel auf einer der folgenden Social Media Plattformen teilen. Jeder geteilte Artikel hilft uns. Dankeschön!
Google+

© dts Nachrichtenagentur / newsburger.de

URL zum Artikel: newsburger.de/roesler-sollte-sich-selbst-hinterfragen-58744.html

Weitere Nachrichten

Sahra Wagenknecht Linke

© Sven Teschke / CC BY-SA 3.0 DE

Linke Wagenknecht warnt vor Eskalation im Verhältnis zu Russland

Die Linksfraktion im Bundestag fordert mit Blick auf Nato und EU "ein Ende der neuen Rüstungsspirale sowie der Sanktions- und Konfrontationspolitik ...

Spähpanzer Luchs

© Darkone / CC BY-SA 2.0

Militärausgaben SPD nennt Zwei-Prozent-Ziel der Nato abenteuerlich

Die Forderung der Nato, zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) für Verteidigungszwecke auszugeben, hält die SPD für abenteuerlich. Im Gespräch mit ...

Rainer Arnold  und Frank Walter Steimeier

© Dirk Baranek / CC BY 2.0

SPD Union kündigt Verteidigungs-Konsens auf

Im Streit um die Reform der Parlamentsrechte bei Auslandseinsätzen der Bundeswehr wirft die SPD dem Koalitionspartner Union einen "tiefen Bruch der ...

Weitere Schlagzeilen