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Alexander Graf Lambsdorff

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15.06.2017

Roaminggebühren Lambsdorff begrüßt Abschaffung in der EU

Der „nationale Egoismus in der Spektrumspolitik“ müsse überwunden werden.

Brüssel – Der Vizepräsident des Europäischen Parlaments, Alexander Graf Lambsdorff (FDP), hat die Abschaffung der Roaminggebühren in der Europäischen Union begrüßt.

„Ab heute können alle Bürgerinnen und Bürger in Europa reisen, Geschäfte machen oder studieren, ohne sich dabei vor lächerlich hohen Telefonrechnungen fürchten zu müssen“, sagte das FDP-Präsidiumsmitglied am Donnerstag.

Allerdings sei bis zu einem „echten Binnenmarkt für Telekommunikation“ noch viel zu tun, fügte Lambsdorff hinzu. „Es gibt keinen technischen Grund für die fortbestehende Zersplitterung des Mobilfunkmarktes in 28 Einzelmärkte.“ Der „nationale Egoismus in der Spektrumspolitik“ müsse überwunden werden.

Gerade Start-Ups machten 28 nationale Netzagenturen mit 28 unterschiedlichen Vorgaben das Leben schwer. Deswegen forderte der FDP-Politiker eine europäische Aufsicht, die „die einheitliche Umsetzung von Vorgaben sicherstellen“ und so für „echten europaweiten Wettbewerb“ sorgen würde.

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