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„Ring um den Ring

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11.04.2012

Staatsballett Berlin „Ring um den Ring“

Staatsballett Berlin zeigt erneut das Tanzepos.

Berlin – Das Staatsballett Berlin wird in der Spielzeit 2012/13 mit großen Wiederaufnahmen aufwarten. Im Richard-Wagner-Jahr 2013 steht Maurice Béjarts Tanzepos „Ring um den Ring“ wieder auf dem Spielplan, kündigte Intendant Vladimir Malakhov am Mittwoch bei der Vorstellung des Programms an. Neben dieser künstlerisch bedeutsamen Wiederaufnahme liege der Fokus der Spielzeit auf der Pflege des bestehenden Repertoires. Dazu gehörten die großen Neueinstudierungen der aktuellen Spielzeit wie „Peer Gynt“ und „Romeo und Julia“.

Rund 110.000 Zuschauer sahen 2011 den Angaben zufolge die Vorstellungen des Staatsballetts. Insgesamt könne die Compagnie auf eine Platzausnutzung im vergangenen Jahr von 83,4 Prozent verweisen, sagte Staatsballett-Direktor Georg Vierthaler. Insbesondere in der Deutschen Oper und der Komischen Oper seien beste Auslastungen registriert worden. Während der Sanierung der Staatsoper Unter den Linden tritt das Ballett an der Deutschen Oper, der Komischen Oper, dem Schiller Theater, dem Theater an der Parkaue und dem Konzerthaus am Gendarmenmarkt auf.

Nach den Worten Malakhovs verlagert sich seine Tätigkeit immer mehr auf die Funktion des Intendanten und der Weitergabe seiner Erfahrungen an junge Talente. Vor allem den klassischen Tanz wolle er seinen jungen Kollegen überlassen und eher in neoklassischen Aufführungen tanzen. Er sei nicht mehr „der klassische Prinz“, fügte der prominente Solotänzer hinzu. Aber er werde auch nicht von heute auf morgen mit dem Tanzen aufhören.

Die Wiederaufnahme von „Ring um den Ring“ im März 2013 sei ein Höhepunkt der kommenden Spielzeit 2012/13, sagte Malakhov. Béjart hatte sein Tanzepos 1990 in der Deutschen Oper zur Uraufführung gebracht. Seine Inszenierung, die der verstorbene Choreograph „als Kommentar zu Richard Wagners ‚Der Ring des Nibelungen‘ bezeichnete, ist weltweit einzig auf dem Spielplan des Staatsballetts“, wie es hieß. 2004 habe Béjart „Ring um den Ring“ noch selbst mit dem Staatsballett neu erarbeitet. Weitere Wiederaufnahmen in der Spielzeit 2012/13 sind „Die Bajadere“ (26. Oktober 2012) und „Tschaikowsky – Das Mysterium von Leben und Tod“ (27. Januar 2013).

Bei den Einnahmen des Staatsballetts gebe es in der Zeit der Sanierung der Staatsoper Unter den Linden Defizite zwischen 300.000 und 500.000 Euro, die jedoch durch zuvor gebildete Rücklagen aufgefangen werden könnten, sagte Vierthaler. Ein Grund sei, dass beispielsweise das Schiller Theater als eine der derzeitigen Spielstätten weniger Plätze als die Staatsoper habe.

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