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Richter schlägt Stadt und JP Morgan Vergleich vor

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16.01.2012

Pforzheim Richter schlägt Stadt und JP Morgan Vergleich vor

“Die Stadt soll auf etwa zwei Drittel der Summe verzichten”.

Pforzheim – Im Streit um Verlustgeschäfte mit riskanten Zinswetten zwischen der Stadt Pforzheim und der Bank JP Morgan hat der Vorsitzende Richter am Landgericht Frankfurt am Main einen Vergleich vorgeschlagen. “Die Stadt soll auf etwa zwei Drittel der Summe verzichten”, fasste ein Stadtsprecher die Verhandlung am Montag zusammen. Pforzheim fordert von der Großbank 57 Millionen Euro zurück, müsste sich somit also mit knapp 20 Millionen Euro begnügen. Die Stadt hatte sich 2006 auf die riskanten Geschäfte eingelassen und wirft der Bank mangelnde Beratung vor.

Dem Stadtsprecher zufolge muss darüber der Gemeinderat in der kommenden Woche entscheiden. Oberbürgermeister Gert Hager (SPD) sei mit dem Angebot allerdings “gar nicht zufrieden”. Das Gericht hat den Verkündungstermin auf den 23. März gelegt. Sollten sich beide Parteien nicht einigen, könnte es zu einem Urteil kommen.

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