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03.08.2011

Rettung der HRE könnte Steuerzahler erneut viele Milliarden kosten

München – Die Rettung der Münchner Bank Hypo Real Estate (HRE) könnte für die Steuerzahler sehr viel teurer werden, als bisher bekannt. Wie das Magazin „Stern“ berichtet, drohe bei der staatlichen FMS Wertmanagement, der „Bad Bank“ der HRE, ein Ausfallrisiko etwa 50 Milliarden Euro. Auf diese Schätzung kam der Bankenexperte Dirk Schiereck auf der Basis des vertraulichen Abwicklungsplans der FMS Wertmanagement vom August 2010.

„Verluste in der Größenordnung von 50 Milliarden Euro sind realistisch“, sagte der Darmstädter Professor dem Magazin. „Die Qualität des Portfolios ist erschreckend schlecht“, fügte Schiereck hinzu. Das Bundesfinanzministerium ging bisher davon aus, dass die zu erwartenden Verluste der FMS Wertmanagement mit der bisherigen Rückstellungssumme von 3,87 Milliarden Euro abgedeckt seien. Dies entspreche dem Testat der Wirtschaftsprüfer, bekräftigte das Ministerium gegenüber dem „Stern“.

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