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01.11.2012

Rentendebatte IG-Metall unterstützt Modell der SPD

„Es ist doch nicht redlich, Prognosen für 2030 abzugeben.“

Berlin – In der Diskussion um die Reform des Rentensystems hat sich die IG Metall auf die Seite der SPD geschlagen. Der Zweite Vorsitzende der größten deutschen Gewerkschaft, Detlef Wetzel, sagte der „Rheinischen Post“: „Es ist doch nicht redlich, Prognosen für 2030 abzugeben. Da bin ich eher bei der SPD, die lieber noch mal acht Jahre warten will und dann entscheidet.“

Zudem unterstützte Wetzel den Vorstoß von SPD-Chef Sigmar Gabriel, die Rente mit 67 auszusetzen, falls weiterhin nicht ausreichend ältere Menschen beschäftigt würden.: „Vielleicht mag das im Bundestag der Fall sein. In den Branchen der IG Metall ist das nicht so: Nur ein Prozent aller Beschäftigten ist 63 und älter.“

Auf die Frage, ob nicht die Tarifpartner die Voraussetzungen dafür schaffen müssten, dass mehr Menschen bis ins hohe Alter arbeiten könnten, sagte der Zweite Vorsitzenden der IG Metall: „Was wir brauchen, sind zunächst politische Rahmenbedingungen. Das hat mich schon bei der Leiharbeit genervt: Da sitzt Ministerin von der Leyen auf dem Sofa und sagt: ,Kämpft mal schön.` Das ist kein Politikmodell.“

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