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Papst nimmt letzte Termine wie geplant war

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12.02.2013

Religion Papst nimmt letzte Termine wie geplant war

Gläubigen bleiben mehrere Möglichkeiten und „besonderes Ereignis“ zum Abschied von Benedikt XVI..

Rom/Berlin – Der scheidende Papst Benedikt XVI. will sich mit mehreren Großveranstaltungen von den Gläubigen verabschieden. Vatikansprecher Federico Lombardi machte am Dienstag in Rom deutlich, dass der Papst bis Ende Februar seine Termine wie geplant wahrnehmen werde. Dazu gehörten auch Besuche von Bischöfen und Präsidenten. „Bis zum 28. Februar wird Benedikt XVI. unser Papst bleiben mit allen Aufgaben und Funktionen“, sagte Lombardi. Einige Veranstaltungen würden aber räumlich umgeplant, damit mehr Menschen sich vom Oberhaupt der Katholischen Kirche verabschieden könnten.

Am (morgigen) Mittwoch findet vormittags wie jede Woche die Generalaudienz statt. Die Aschermittwochsfeier am Nachmittag wird von der Basilika Santa Sabina in den größeren Petersdom verlegt, um den erwarteten Andrang zu bewältigen. Dies werde vermutlich die letzte große Feierlichkeit im Petersdom in Anwesenheit von Papst Benedikt XVI. sein, sagte Lombardi.

Am Donnerstag sei ein Gespräch des Papstes mit dem Klerus von Rom geplant, bei dem Benedikt frei sprechen werde. Dabei wolle der Papst auch über seine Erfahrungen mit dem Zweiten Vatikanischen Konzil reden. Am Sonntag spricht der Pontifex sein traditionelles Angelusgebet.

Die letzte Generalaudienz findet am 27. Februar statt. Sie soll auf dem Petersplatz zelebriert werden, damit mehr Menschen teilnehmen und sich vom Papst verabschieden können, wie Lombardi sagte. Im Winter wird die wöchentliche Audienz meist in der benachbarten Audienzhalle abgehalten. Lombardi sprach zudem noch von Überlegungen, sich mit einem „besonderen Ereignis“ vom Papst zu verabschieden. Es sei aber noch unklar, wie dieses aussehen solle.

Lombardi bekräftigte, dass keine akute Krankheit zum Rücktrittsentschluss des Papstes geführt habe. Die Entscheidung sei auch nicht spontan gefallen. Hintergrund für den Schritt sei vielmehr der normale menschliche Alterungsprozess.

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