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Google-Zentrale in Kalifornien

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10.08.2012

Google Rekordbußgeld wegen Datenschutz-Verstoß

Einigung bedeutet aber kein Schuldeingeständnis von Google.

Washington – Der Internetkonzern Google muss wegen umgangenen Datenschutzeinstellungen beim Safari-Browser ein Rekordbußgeld von 22,5 Millionen US-Dollar zahlen. Darauf einigte sich das Unternehmen mit der zuständigen US-Handelsbehörde FTC.

Google hatte den Apple-Browser dazu gebracht, Cookies ohne Zustimmung des Nutzers zu akzeptieren. Mit den Cookies lässt sich das Surfverhalten im Netz teilweise nachverfolgen. Der Browser Safari lässt standardmäßig keine Cookies von Drittanbietern wie Online-Werbefirmen zu.

Das Bußgeld ist nach Angaben der FTC die höchste Strafe die jemals gegen ein Unternehmen verhängt wurde. Nach Angaben der Behörde bedeutete die Einigung aber kein Schuldeingeständnis von Google. Bei einem Quartalsgewinn von 2,8 Milliarden Dollar bräuchte Google nicht einmal einen Tag, um die Geldbuße wieder hereinzuholen.

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