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07.05.2010

Regierungsbildung nach Unterhauswahlen in Großbritannien offen

London – Nach den Unterhauswahlen in Großbritannien muss es mit hoher Wahrscheinlichkeit künftig eine Koalition auf der Insel geben. Nach den letzten Prognosen und Hochrechnungen, die nach Schließen der Wahllokale ermittelt wurden, kommen die Konservativen auf 305 Sitze. Dies wäre zwar ein Plus von 95 Sitzen gegenüber 2005 und ein Sieg für die EU-kritischen Tories mit Spitzenkandidat David Cameron, 326 Sitze wären allerdings für eine Alleinregierung notwendig.

Die bisher regierende Labour-Partei ist der große Verlierer der Wahlen. Sie verliert 94 Sitze und kommt auf 255. Die Liberaldemokraten verlieren nach der Hochrechnung einen Sitz und kommen auf 61, die anderen Parteien bekommen 29 Sitze. Auch Labour und Liberale können somit nicht gemeinsam regieren. Rechnerisch möglich wäre somit eine Zusammenarbeit zwischen Konservativen und Liberalen oder den kleineren Parteien. Auch eine „große Koalition“ zwischen Tories und Labour ist theoretisch möglich.

Die Wahlbeteiligung soll nach einem spannungsreichen Wahlkampf höher sein als noch vor fünf Jahren. Angeblich sollen viele Wähler wegen langer Warteschlangen und aus anderen Gründen am Wahltag daran gehindert worden sein, ihre Stimme abzugeben.

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