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Hannelore Kraft

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29.09.2013

Regierungsbildung Kraft dämpft Hoffnungen auf rasche Einigung

„Wir lassen uns nicht unter Zeitdruck setzen.“

Berlin – Nordrhein-Westfalens Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD) glaubt nicht an eine rasche Einigung mit der Union zur Bildung einer Großen Koalition. „Es dauert so lange, wie es eben dauert. Wir lassen uns nicht unter Zeitdruck setzen“, sagte Kraft der „Bild-Zeitung“ (Montagausgabe).

„Es steht noch überhaupt nicht fest, ob es am Ende überhaupt eine Große Koalition geben kann.“ Natürlich wolle die SPD gestalten, aber „ganz sicher nicht um jeden Preis“, betonte die Ministerpräsidentin von Nordrhein-Westfalen.

„Wir gehen selbstbewusst in Gespräche und haben weder Angst vor Schwarz-Grün noch vor Neuwahlen. Wobei mir mein Gefühl sagt, dass Schwarz-Grün nicht so unwahrscheinlich ist, wie es zur Zeit erscheint.“

Auf die Frage, wie sie die SPD-Basis von der Neuauflage einer Großen Koalition überzeugen wolle, sagte Kraft: „Noch einmal: Es ist noch überhaupt nichts klar, es gibt in der nächsten Woche lediglich Gespräche. Danach entscheidet abermals der Konvent, ob wir in Koalitionsverhandlungen gehen. Und sollten sich die Mitglieder am Ende des Prozesses gegen eine Koalition aussprechen, dann gilt das.“

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