Nachrichten und Schlagzeilen aus aller Welt newsburger.de

19.08.2010

Regierung droht Banken mit Gesetz gegen Gebühren-Wucher

Berlin – Die Regierung hat den Banken angedroht, ein Gesetz zur Geldautomatengebühr zu erlassen, wenn sich die Verbände zur Kreditwirtschaft nicht bis zum Fristende Ende August einigen. Dies berichtet das „Handelsblatt“. Den Vorstoß des ZKA, des führenden Verbandes der Kreditwirtschaft, im April, die Höchstgebühr für das Abheben bei „fremden“ Banken bei fünf Euro anzusetzen, akzeptierte das Bundeskartellamt nicht. Nach Schätzungen des SPD-Politikers Carsten Sieling liegen die Kosten für die Banken in diesem Vorgang zwischen 70 und 80 Cent.

Politiker wie Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner (CSU), verbraucherpolitische Sprecherin der Grünen Nicole Maisch und SPD-Politiker Carsten Sieling sind sich mit Verbraucherschützern und den privaten Banken einig, dass der Höchstsatz bei zwei Euro liegen sollte. Auch da erzielen die Banken noch Gewinn.

Die derzeitigen Gebühren von bis zu zehn Euro seien gerade für ärmere Menschen, die nur kleine Geldbeträge abheben können, unverhältnismäßig, erklärte Sieling. Derzeit plädieren aber Sparkassen und Genossenschaftsbanken noch gegen die Festlegung einer Höchstgebühr.

Weitere interessante Artikel

Unterstützen durch teilen: Sie können unsere Arbeit ganz einfach unterstützen indem Sie diesen Artikel auf einer der folgenden Social Media Plattformen teilen. Jeder geteilte Artikel hilft uns. Dankeschön!
Google+

© dts Nachrichtenagentur / newsburger.de

URL zum Artikel: newsburger.de/regierung-droht-banken-mit-gesetz-gegen-gebuehren-wucher-13210.html

Weitere Nachrichten

Computer-Nutzerin

© über dts Nachrichtenagentur

Störerhaftung Große Koalition einigt sich auf WLAN-Gesetz

Die Große Koalition hat sich in letzter Minute auf die Abschaffung der sogenannten Störerhaftung geeinigt, die den Weg frei machen soll für mehr kabelloses ...

CDU-Parteizentrale

© über dts Nachrichtenagentur

Bundestagswahl Wahlprogramm der Union wird vorgestellt

Kommenden Montag wollen die Vorstände von CDU und CSU ihr Wahlprogramm für die Bundestagswahl beschließen, anschließend werden es CDU-Chefin Angela Merkel ...

Helmut Kohl

© über dts Nachrichtenagentur

Straßburg Medwedew redet bei Kohl-Trauerakt

Beim Trauerakt für Helmut Kohl am 1. Juli in Straßburg wird nun auch Russland prominent vertreten sein. Nach Informationen der "Süddeutschen Zeitung" ...

Weitere Schlagzeilen