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Akropolis in Athen

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06.05.2015

Reformliste Athen plant Sonderabgabe für die 500 reichsten Familien

Ferner ist eine Anhebung der Luxussteuer geplant.

Athen – Die griechische Regierung schlägt der Euro-Gruppe weitere Maßnahmen vor, mit denen sie die Auszahlung der letzten Tranche des zweiten Hilfspakets erreichen will und plant unter anderem eine Sonderabgabe für die 500 reichsten Familien des Landes. Das berichtet „Bild“ (Mittwoch) unter Berufung auf eine neue Reformliste aus dem griechischen Finanzministerium, die bereits in Brüssel eingereicht wurde.

Demnach ist unter anderem die Einführung einer Sondersteuer für die 500 reichsten Familien Griechenlands geplant. Zugleich soll die Zusatzsteuer angehoben werden, die Beschäftigte mit mehr als 30.000 Euro Jahreseinkommen bezahlen müssen. Ferner ist eine Anhebung der Luxussteuer zum Beispiel auf teure Autos und die Einführung einer Steuer auf Luxusreisen auf griechische Urlaubsinseln geplant, schreibt „Bild“ weiter.

Um mehr Steuerehrlichkeit zu erreichen, sollen sämtliche Zahlungen ab Beträgen von 70 Euro nur noch mit EC-Karte möglich und somit nachweisbar sein. Außerdem will die griechische Regierung die bisher drei Mehrwertsteuersätze zu einem einheitlichen zusammenführen.

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