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Neuer Flitzer: Kleine, aber feine Unterschiede

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06.02.2012

Vettel Neuer Flitzer: Kleine, aber feine Unterschiede

RB8 am Montag enthüllt – “Habe noch keinen Namen” – Vettel ab Donnerstag zurück auf der Strecke.

Düsseldorf/Milton Keynes – Als Sebastian Vettel bei der Enthüllung seines neuen Weltmeister-Autos sein erstes Interview nach Wochen gab, konnte man dem 24-Jährigen den Tatendrang förmlich ansehen. Frisch und ausgeruht wirkte er, und Vettel ist offenbar zufrieden mit dem, was ihm sein Red-Bull-Team da hingestellt hat. “Ich glaube das Auto ist zum größten Teil aufgebaut auf dem letztjährigen Auto und es sind kleine, aber feine Unterschiede”, sagte der Formel-1-Champion bei der Präsentation des RB8 am Montag.

Das Auto erinnert sehr an den im vergangenen Jahr so erfolgreichen Vorgänger, mit dem Vettel die Konkurrenz in Grund und Boden fuhr. Auch bei Red Bull tragen die Regeländerungen bei der Frontpartie Rechnung, allerdings ist der Höcker nicht ganz so ausgeprägt wie bei Konkurrent Ferrari. Man sehe sicherlich nicht alles, aber manche Dinge seien versteckt unter der Haube und das sei auch gut so, sagte Vettel: “Es gab natürlich schon noch Dinge, an denen wir gefeilt und getüftelt haben und versucht haben es besser sauberer zu lösen, wo letztes Jahr vielleicht hier und da ein bisschen getrickst wurde, damit es hält und dass wir durchkommen.”Webber übernimmt Jungfernfahrt

Nach einigen Regeländerungen hat Red Bull auch in diesem Jahr nach Lücken gesucht, um der Konkurrenz mal wieder einen Schritt voraus zu sein. “Ob das dann so sein wird, wird sich zeigen. Ich glaube das ganze Feld rückt ein bisschen näher zusammen”, sagte Vettel. Die Vorbereitung ist beendet, die Sitzprobe erfolgreich absolviert und das neue Auto enthüllt: Das Aufregendste sei nun, wenn man das erste Mal auf der Strecke damit fahre, sagte Vettel. Allerdings muss sich der Heppenheimer noch etwas gedulden. Bei den am Dienstag beginnenden Testfahrten im spanischen Jerez ist es dem Teamkollegen Mark Webber (Australien) vorbehalten, die Jungfernfahrt zu übernehmen. Vettel kehrt erst am Donnerstag erstmals seit dem Saisonfinale 2011 Ende November in Brasilien auf die Strecke zurück.

Ob Vettel und Red Bull an die Dominanz des vergangenen Jahres anknüpfen können, ist “schwierig. Man fängt jede Saison wieder neu an. Beim Tennis zum Beispiel ist das anders. Da ist der zweite der Weltrangliste etwas schlechter als der erste und darauf kann man sich verlassen. Bei uns ist es so, dass man wieder bei Null anfängt”, sagte Vettel. Er sei so zuversichtlich, wie er sein kann. Wer Vettel im vergangenen Jahr erlebte, weiß, dass der 24-Jährige gerne einmal tiefstapelt. Red Bull gewann 2011 zwölf von 19 Rennen und sicherte sich nach 2010 zum zweiten Mal neben dem Fahrer- auch den Konstrukteurstitel. Vettel und Teamkollege Mark Webber gehen in ihre vierte gemeinsame Saison, der frühere Toro-Rosso-Fahrer Sebastien Buemi ist Ersatzfahrer.

Vettel auf der Suche nach einem Namen

Vettel erwartet trotzdem eine enge Saison. “Alles andere wäre eine Überraschung. Wenn man sich die Autos anguckt, dann weiß man, dass die Designer nicht viel Raum haben, um etwas Besonderes zu finden”, sagte Vettel. Was den Namen seines Autos angeht, den das Team zunächst schlicht RB8 taufte, hat Vettel noch keine Idee. In den vergangenen Jahren hatte sich der 24-Jährige für Luscious Liz, Randy Mandy oder Kinky Kylie entschieden. “Letztes Jahr haben wir den Namen am Mittwoch vor dem ersten Rennen gefunden. Dieses Jahr sind wir vielleicht ein bisschen eher dran”, sagte Vettel.

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