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21.01.2010

Rechtsextreme DVU steht vor finanziellem Aus

Hamburg – Die zweitgrößte rechtsextreme Partei in Deutschland, die DVU, steht offenbar vor dem finanziellen Aus. Nach Informationen des Radiosenders „NDR Info“ werden die staatlichen Zuwendungen für die Partei bei der alljährlichen Festsetzung Mitte Februar um rund 25 Prozent zurückgehen. Zudem werde die Partei wegen ihrer schlechten Wahlergebnisse des vergangenen Jahres voraussichtlich Rückzahlungen an die Staatskasse in fünfstelliger Höhe leisten müssen. Ebenso seien die Mitgliederzahlen rückläufig.

Das zu erwartende Finanzdebakel hat die Partei mittlerweile in eine Führungskrise gestürzt. Die DVU-Landesverbände Niedersachsen und Schleswig-Holstein betreiben die Abwahl des DVU-Bundesvorsitzenden Matthias Faust aus Hamburg und seines hauptamtlichen Pressesprechers Andreas Molau aus Niedersachsen. Das zu erwartende Ende der rechtsextremen Partei lässt die Verfassungsschutzämter nicht unbesorgt. Maren Brandenburger, Sprecherin des niedersächsischen Verfassungsschutzes sagte, dass das rechtsextreme Potential auch nach dem Verschwinden der DVU in den Köpfen weiter vorhanden sei.

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