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Rundfunk Berlin-Brandenburg RBB baut Programm um

Zwei Formate fallen weg – Sender will näher an die Zuschauer herankommen.

Berlin – Der Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB) will mehr Zuschauer erreichen und baut deswegen sein Programm um. Die Änderungen sollen ab Spätsommer greifen, wie Sendersprecher Justus Demmer am Donnerstag auf dapd-Anfrage sagte.

Zwei Sendungen werden eingestellt: das Talk-Format „Klipp & Klar“ (bisher dienstags 21.00 Uhr) mit Moderator Marco Seiffert und die Servicesendung „Die Jury hilft“ (Samstag 18.30 Uhr). Dienstags um 21.00 Uhr laufen künftig Dokumentationen auf einem neuen, festen Sendeplatz. Auf dem Samstagsplatz werden Reportagen ausgestrahlt. Der Sender bestätigte damit einen Bericht von „Spiegel Online„.

Den Angaben zufolge war der RBB im vergangenen Jahr das am wenigsten gesehene Dritte Programm der ARD. Der Marktanteil lag bei 6,1 Prozent nach 6,8 Prozent im Jahr davor.

In dem Bericht heißt es, einige im Haus sprächen von einem „nie dagewesenen Kahlschlag“. Demmer sagte, von einem Kahlschlag könne keine Rede sein. Hauptanliegen sei es, wieder näher an das Publikum heranzukommen, durch zusätzliche Reportagen und Dokus, und mehr Struktur in das Programm zu kriegen. „Wir können nur Neues machen, wenn wir Altes wegnehmen“, sagte er.

Künftig ist nach RBB-Angaben am Mittwoch um 21.00 Uhr „Raum für ein neues, noch zu entwickelndes Format“. Am Donnerstag soll um 22.45 Uhr ein „Innovationsplatz“ für neue 60- bis 120-minütige Fernsehformate entstehen. Freitags läuft um 20.15 Comedy und Unterhaltung („Kesslers Expeditionen“, „Bauer sucht Kultur“ mit Dieter Moor), am Abend würden generell keine Tiersendungen im Stil von „Panda, Gorilla & Co.“ mehr gezeigt. Die Talk-Sendungen „Im Palais“ mit Dieter Moor und „Dickes B.“ mit Jörg Thadeusz wechseln sich am Samstagabend ab.

RBB-Programmdirektorin Claudia Nothelle hatte bereits im Dezember angekündigt, das Abendprogramm des Senders attraktiver gestalten zu wollen. „Wir wollen neue Formen entwickeln und bestehende entstauben“, hatte sie in einem Interview gesagt.

23.02.2012 © dapd / newsburger.de

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