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Ramsauer will „Idiotentest reformieren

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29.03.2012

MPU Ramsauer will „Idiotentest“ reformieren

Einheitlicher, transparenter und für die Betroffenen nachvollziehbarer.

Berlin – Der häufig als willkürlich kritisierte „Idiotentest“ für Autofahrer soll einheitlicher, transparenter und für die Betroffenen nachvollziehbarer werden. Wie die Zeitschrift „Auto Bild“ berichtet, plant Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer eine Reform der medizinisch-psychologischen Untersuchung MPU, für die Verkehrssünder bis zu 750 Euro zahlen müssen, um ihren Führerschein wieder zu erhalten. Der CSU-Politiker erwäge, begleitende Tonband- und/oder Videoaufnahmen vorzuschreiben. Auffällig gewordene Verkehrsteilnehmer sollen außerdem Mitschriften von Gutachtergesprächen gegenlesen und gegenzeichnen, berichtet „Bild.de“ ergänzend. In einem internen Vermerk des Bundesverkehrsministeriums heiße es: „Ziel ist die Sicherung von Einzelfallgerechtigkeit, Rechtsgleichheit, Qualität und Transparenz.“

Die Maßstäbe für die Begutachtung sollen bundesweit vereinheitlicht werden. Ramsauer hat die Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) beauftragt, die MPU-Inhalte zu überarbeiten – diese müssten „klarer gefasst“ werden.

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