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Ramsauer warnt vor Import von Atomstrom

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11.01.2012

Energiewende Ramsauer warnt vor Import von Atomstrom

Berlin – Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) warnt davor, dass Verzögerungen bei der Energiewende zu verstärktem Import von tschechischem Atomstrom führen könnten.

„Es wäre sicher nicht gut, dass wir das Atomkraftwerk in Landshut abstellen und dann die Tschechen ein zweites in Temelin bauen und den Strom zu uns exportieren“, sagte er in einem Interview mit der „Zeit“. Um das zu verhindern, fordert der Minister den schnellen Bau neuer Stromnetze: „Wenn wir den Atomstrom wirklich durch erneuerbare Energien ersetzen wollen, brauchen wir neue Leitungen.“

Zugleich warnte Ramsauer vor wachsenden Widerständen gegen den Leitungsbau: „Wer meint, er könnte die Trassen einfach so durch den Grund und Boden von Bauern legen, wird sich wundern.“

Die Energiewende werde schwierig, so Ramsauer: „Es wird schwer, in den kommenden zehn Jahren die Energie, die wir durch das Ausschalten der Atomkraftwerke verlieren, zu gleichen Kosten zu ersetzen. Das wird eher länger dauern, mehr kosten und geht wahrscheinlich auch nur, wenn wir die Importe erhöhen.“

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