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Blick über Moskau mit dem Kreml

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29.11.2014

Ramelow Sanktionen gegen Russland lösen das Problem nicht

„Uns trifft das Russland-Embargo hart.“

Berlin – Der designierte Thüringer Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) hat die Sanktionen gegen Russland kritisiert: „Sie lösen das Problem nicht“, sagte Ramelow der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“ (F.A.S.).

„Unsere Aufgabe ist es, die Drehscheibe zu sein – und uns nicht auf eine Seite zu stellen“, fügte der Politiker mit Blick auf Thüringen hinzu. „Wir haben exzellente Verbindungen sowohl nach Russland als auch in die Ukraine.“

Ramelow betonte, die Thüringer Nahrungsmittelproduzenten hätten durch das Embargo ein Fünftel des Umsatzes verloren. Auch der Maschinenbau bleibe auf Anlagen sitzen. „Uns trifft das Russland-Embargo hart“, sagte er.

Ramelow steht an diesem Freitag im Erfurter Landtag zur Wahl. Er ist der Kandidat einer Dreierkoalition von Linkspartei, SPD und Grünen.

Neben der Linken kritisieren auch Teile der deutschen Industrie das Embargo. Zuletzt hatten der frühere brandenburgische Ministerpräsident Matthias Platzeck (SPD) und der letzte DDR-Regierungschef Lothar de Maizière (CDU) mit Kritik an der Russlandpolitik der Bundesregierung für Aufsehen gesorgt.

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