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Bodo Ramelow

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01.07.2015

Ramelow Beide Seiten haben in Bahn-Schlichtung gewonnen

Jetzt müssten beide Seiten „an einem Strang ziehen“.

Berlin – Für Thüringens Ministerpräsidenten Bodo Ramelow gibt es nach der Schlichtung im Tarifkonflikt zwischen Deutscher Bahn und der Lokführergewerkschaft GDL keine Verlierer: „Es hat die Bahn gewonnen und es haben die Mitarbeiter der Bahn gewonnen“, sagte der Linken-Politiker, der für die GDL geschlichtet hatte, im Interview mit „MDRInfo“. Jetzt müssten beide Seiten „an einem Strang ziehen“. „Ich bin sehr zufrieden, dass es gelungen ist, einen unglaublich alten und sehr komplizierten Konflikt jetzt positiv aufzulösen“, sagte Ramelow.

Die Bahn und die GDL hatten sich zuvor nach einem gut einjährigen Tarifkonflikt in der Schlichtung unter Ramelow Matthias Platzeck (SPD) auf einen neuen Tarifvertrag verständigt. Die Einigung sieht unter anderem eine Reduzierung der Wochenarbeitszeit auf 38 Stunden ab dem Jahr 2018 sowie ein Lohnplus von 3,5 Prozent, mindestens jedoch 80 Euro, pro Monat ab dem 1. Juli 2015 vor.

Der neue Tarifvertrag gilt neben den Lokführern auch für Lokrangierführer sowie für das gesamte Zugpersonal, also auch für die Zugbegleiter. „Alles ist unterschrieben und abgeschlossen“, so Platzeck. Laut der Einigung erhalten die GDL-Mitglieder bei der DB ab dem 1. Mai 2016 eine weitere Lohnerhöhung in Höhe von 1,6 Prozent, mindestens jedoch 40 Euro.

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