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Raketenstart gescheitert

© dts Nachrichtenagentur

13.04.2012

Nordkorea Raketenstart gescheitert

Japan hatte zuvor angekündigt, die Rakete abzuschießen.

Pjöngjang – Ungeachtet internationaler Proteste hat Nordkorea am Freitag versucht, eine Langstreckenrakete mit angeblich einem kleinen Wettersatelliten an Bord ins All zu schießen. Nach Angaben von Behörden in den USA und in Südkorea scheiterte der Versuch, die Rakete soll kurz nach dem Start, der laut der Berichte um 7:39 Uhr Ortszeit (0:39 Uhr deutscher Zeit) durchgeführt wurde, abgestürzt sein. Die Rakete habe die Atmosphäre nicht verlassen und sei nicht bis ins Weltall gelangt. Aus Südkorea hieß es, die Rakete sei bereits eine Minute nach dem Start ins Meer gestürzt.

Japan hatte zuvor angekündigt, die Rakete abzuschießen, sollte sie in den japanischen Luftraum gelangen. Westliche Beobachter befürchten, dass Nordkorea mit dem Raketenstart Technologie erproben wollte, die auch zum Transport von atomaren Sprengköpfen verwendet werden könnte.

Nordkorea hatte erst wenige Tage zuvor in einer ungewöhnlichen Aktion westliche Fotografen ins Land gelassen und stolz die Rakete präsentiert. Nach Angaben des nordkoreanischen Regimes sollte der Raketenstart Teil der Feierlichkeiten zum 100. Geburtstag des als Staatsgründer verehrten Kim Il Sung sein.

Der UN-Sicherheitsrat will am Freitag über den nordkoreanischen Raketenstart und mögliche Reaktionen beraten.

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