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Ein Kuss kann eine Nötigung sein

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14.03.2013

Oberlandesgericht Ein Kuss kann eine Nötigung sein

Oberlandesgericht bestätigt Urteil gegen einen Muisklehrer.

Hamm – Ein erzwungener Kuss kann eine Nötigung sein. Das entschied das Oberlandesgericht (OLG) Hamm in einem am Donnerstag bekannt gegebenen Beschluss. Damit bestätigte das Gericht ein Urteil des Amtsgerichts Essen, das einen 49 Jahre alten Musiklehrer zu einer Geldstrafe von 2.000 Euro verurteilte hatte. Der Mann hatte eine erwachsene Schülerin im Unterricht an sich herangezogen und sie gegen ihren Willen geküsst.

Das Gericht erklärte, der Angeklagte habe Gewalt angewandt, indem er die Geschädigte angefasst und zu sich herangezogen habe. Damit habe er den Kuss erzwungen und sich über den Willen der jungen Frau hinweggesetzt. Das erfülle den Tatbestand der Nötigung. Der Angeklagte hatte zu seiner Verteidigung vorgebracht, dass er die Schülerin während des Kusses nicht festgehalten habe.

(Az.: III-5 RVs 6/13)

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