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17.01.2010

Privat und geschäftlich gemischte Aufwendungen müssen vom Finanzamt anerkannt werden

München – Der Bundesfinanzhof hat das Abzugsverbot für gemischt veranlasste Aufwendungen gekippt. Das berichtet das Nachrichtenmagazin „Focus“. Geklagt hatte ein EDV-Experte, der zu einem viertägigen Kongress nach Las Vegas gereist war und drei Tage Urlaub angehängt hatte. Der Fiskus muss jetzt 4/7 der Flugkosten anerkennen. „Die Entscheidung gilt ab sofort für alle offenen Steuerbescheide“, sagte der Präsident des Steuerberaterverbandes, Hans-Christoph Seewald. „Die Kosten einer Betriebsfeier, zu der auch Freunde eingeladen werden, lassen sich jetzt aufteilen“, so Seewald. Bisher hatten gleichzeitig beruflich und privat begründete Feiern kaum Chancen beim Finanzamt.

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© dts Nachrichtenagentur / newsburger.de

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