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Robert Enke Hannover 96

© Yülli / CC BY 3.0

11.11.2009

Tod von Robert Enke Nationaltorhüter litt unter Depressionen

Eine stationäre Behandlung habe Enke bis zum Schluss abgelehnt.

Hannover – Der gestern gestorbene Nationaltorhüter Robert Enke litt unter Depressionen. Das bestätigte der behandelnde Psychologe Dr. Marxer auf einer Pressekonferenz in Hannover. Der Fußballer sei bereits im Jahr 2003 nach der schwierigen Zeit in Barcelona und Istanbul bei ihm in Behandlung gewesen, so der Arzt. Grund seien Depressionen und Versagensängste gewesen.

Im Frühjahr 2004 sei die Behandlung vorerst beendet worden, Anfang Oktober 2009 habe sich Enke wieder bei seinem Psychologen gemeldet. Eine stationäre Behandlung seiner Depression habe Enke jedoch bis zum Schluss abgelehnt.

In seinem Abschiedsbrief würde sich der Torhüter von Hannover 96 für die „bewusste Täuschung der Angehörigen und der Ärzte“ entschuldigen, so Marxer. Laut Enkes Ehefrau Teresa habe der 32-Jährige Angst gehabt, mit dem Thema Depression an die Öffentlichkeit zu gehen.

Enke war gestern Abend in Eilvese nahe Hannover von einem Regionalzug erfasst und getötet worden.

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