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15.08.2015

Preisverfall Bauern fordern EU-Nothilfeprogramm

Die EU sollte eine Export-Offensive für Agrargüter und Lebensmittel beschließen.

Berlin – Europas Bauern gehen politisch in die Offensive. Wegen heftiger Proteste französischer Landwirte auf Grund des Preisverfalls bei Fleisch, Milch, Obst, Gemüse und Getreide soll am 7. September in Brüssel ein Sondergipfel der EU-Agrarminister tagen, berichtet das Nachrichtenmagazin „Focus“.

Der deutsche Bauernpräsident Joachim Rukwied (DBV) forderte im „Focus“ vom EU-Gipfel „konkrete Beschlüsse für ein Unterstützungsprogramm“. Die EU sollte auch eine Export-Offensive für Agrargüter und Lebensmittel beschließen, „für deren Finanzierung die Superabgabe – eine Abgabe für zu viel gelieferte Milch 2014 – in Höhe von 900 Millionen Euro genutzt werden kann“, so Rukwied. Notwendig seien auch Liquiditätshilfen und vorfristige Auszahlungen der Direktzahlungen an die Bauern.

Die Ursachen für den Preiseinbruch in der europäischen Agrarwirtschaft liegen in den wirtschaftlichen Schwächen wichtiger Exportländer wie China und im Russland-Embargo, das für Europas Bauern Milliarden-Ausfälle bedeutet.

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