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10.10.2009

Praxisbericht – Schlechtes Wetter, gute Fotos? Mit diesen Tipps klappt’s

(openPR) – Viele Fotografen glauben, Regentage seien Schwarzweiß-Tage. Doch wer einmal bei schlechtem Wetter mit der Kamera unterwegs war, weiß: Das Gegenteil ist der Fall, Schmuddelwetter bietet jede Menge reizvoller Motive mit tollen Farben – man braucht nur den richtigen Blick und muss ein paar technische Kniffe kennen. Das Fotomagazin CHIP FOTO-VIDEO digital zeigt in seiner aktuellen Ausgabe, wie’s geht: In einem großen Praxisbericht verrät die Redaktion 25 Tipps für perfekte Schlechtwetter-Fotos.

Für Florian Schuster, Chefredakteur von CHIP FOTO-VIDEO digital, spricht nichts gegen Fotografie bei Regen, aber sehr viel dafür: „Im Grunde eröffnet sich eine neue Dimension bei der Motivwahl. Denn gerade die Nässe bietet ungeahnte Möglichkeiten, mit Lichtbrechungen und Spiegelungen zu spielen. Letztlich ist Fotografieren bei schlechtem Wetter eine kreative, aber auch eine technische Herausforderung, die jeder bewältigen kann, der ein paar Grundregeln beachtet.“

Auf acht Seiten zeigt die Fachredaktion Beispiele für spannende Motive und erklärt, mit welchen Einstellungen perfekte Fotos daraus wurden. Florian Schuster: „Lassen Sie sich Zeit bei der Motivwahl. Spiegelungen sind zum Beispiel ein ganz einfaches Mittel, um Spannung ins Bild zu bringen. Und davon gibt es in einer verregneten Stadt eine ganze Menge. Die Kunst ist, den richtigen Blickwinkel zu finden. Allein die Spiegelungen des Lichtwechsels einer Ampel können dann die Stimmung des Bildes völlig verändern.“

Will man die reale Regenatmosphäre nicht zu sehr verfälschen, empfiehlt es sich, mit reduzierten Farben zu arbeiten. Aber auch der Farbton muss stimmen. CHIP FOTO-VIDEO digital erklärt, wie Fotografen dieses Problem technisch bewältigen: „Mit falschem Weißabgleich fotografiert, wirken viele Aufnahmen unnatürlich. Wenn Sie sich nicht mit dem manuellen Weißabgleich aufhalten wollen und sich ungern auf die Farben Ihres Kamera-Displays verlassen, sollten Sie im RAW-Modus fotografieren.“ Die Bilder, die in diesem unverfälschten Rohdatenformat aufgenommen wurden, können später detailliert nachbehandelt werden – bequem im Trockenen am Computer.

Damit die Kamera trocken bleibt, muss man nicht unbedingt zu teurer Spezialausstattung greifen: „Für gelegentliche Regenaufnahmen reicht auch eine simple Einmal-Duschhaube, wie es sie in Hotels gibt. Die Kamera ist geschützt und kann durch das dünne und transparente Material trotzdem noch bedient werden; das Objektiv schaut vorne heraus.“

Der komplette Praxisartikel erscheint in der aktuellen CHIP FOTO-VIDEO digital 11/2009, die derzeit im Handel ist. Käufer der Ausgabe mit CD können sich von einer Diashow mit noch mehr Bildideen inspirieren lassen.

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