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Praktiker kommt nicht zur Ruhe

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23.02.2012

Krise Praktiker kommt nicht zur Ruhe

Großaktionär fordert angeblich die Abwahl des Aufsichtsratschefs.

Frankfurt/Main – Der Streit zwischen der angeschlagenen Baumarktkette Praktiker und dem größten Aktionär des Unternehmens geht in die nächste Runde. Die österreichische Privatbank Semper Constantia wolle auf der kommenden Hauptversammlung Aufsichtsratschef Kersten von Schenck abwählen lassen und selbst „zwei bis drei“ Vertreter in das Kontrollgremium entsenden, berichtete die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ (Donnerstagausgabe). Schenck habe den Niedergang zu verantworten und verbrannte Erde hinterlassen, zitierte das Blatt die Constantia-Managerin Isabella de Krassny.

Die Baumarktkette steckt schon seit längerem in der Krise und versucht, sich neu auszurichten. Bereits vor Wochen hatte die Bank mit der Abwahl des Aufsichtsrates gedroht.

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