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15.07.2011

Präsident der Uni Hannover fürchtet schnelles Aus für Bezahlstudium

Hannover – Der Präsident der Leibniz Universität Hannover, Erich Barke, fürchtet ein Aus für Studiengebühren in Niedersachsen, falls Bayern sich vom Bezahlstudium verabschieden sollte. Der Gebührenbefürworter Barke sagte der Tageszeitung „Die Welt“: „Niedersachsen würde es wohl nicht als einziges Bundesland durchstehen.“ Barke plädiert für die Beibehaltung der Gebühren, weil sie den Hochschulen langfristig „einen Wettbewerbsvorteil“ verschaffen können. „Die deutschen Hochschulen sind nach wie vor unterfinanziert, durch Studiengebühren wird die Situation eindeutig verbessert“.

Der Universitätspräsident fordert eine bundeseinheitliche Regelung bei dem umkämpften Thema: „Ein Land wie die Bundesrepublik muss sich entscheiden, was beim Thema Bildung kostenlos sein soll und wofür bezahlt werden muss. So etwas darf nicht von der politischen Farbenlehre in den Bundesländern abhängen.“

Das niedersächsische Wissenschaftsministerium wollte sich zur aktuellen Debatte über Studiengebühren nicht äußern. Ein Sprecher sagte lediglich, solange nichts anderes beschlossen sein, halte man an Studiengebühren fest.

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