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Bundesagentur für Arbeit

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21.07.2013

"Positivliste" Arbeitsämter vermitteln künftig mehr Ausländer

Neue Beschäftigungsverordnung seit 1. Juli in Kraft.

Berlin – Der deutsche Arbeitsmarkt wird für Nicht-EU-Bürger weiter geöffnet als ursprünglich geplant. Dies geht aus einer „Positivliste“ der Bundesagentur für Arbeit (BA) hervor, auf die sich das Wirtschafts- und das Arbeitsministerium geeinigt haben und die der „Welt am Sonntag“ vorliegt.

Die beiden Ministerien führen darin insgesamt 18 Berufsgruppen auf, bei denen der Mangel an Arbeitskräften so groß ist, dass auch Auszubildende aus Nicht-EU-Staaten künftig von der BA auf Stellen in Deutschland vermittelt werden können. Auf der Liste finden sich neben Tätigkeiten aus der Gesundheitsbranche wie Kranken- und Altenpfleger auch eine Reihe technischer Ausbildungsberufe wie Industrieelektriker, Mechatroniker, Automatisieriungstechniker oder Kältetechniker.

Nach Informationen der „Welt am Sonntag“ hatte sich das Wirtschaftsministerium dafür eingesetzt, den Arbeitsmarkt nicht nur für Pflegekräfte, sondern auch für Techniker aus Nicht-EU-Staaten zu öffnen. Möglich macht dies eine neue Beschäftigungsverordnung, die seit 1. Juli in Kraft ist und die Absolventen beruflicher Ausbildungen Zugang zu freien Stellen in Deutschland ermöglicht, wenn in der Berufsgruppe Fachkräftemangel besteht.

Die zur Umsetzung der Beschäftigungsverordnung erstellte Positivliste soll am Montag veröffentlicht werden.

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