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Herrmann erwartet volle Aufklärung

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21.02.2013

Polizistenmord Herrmann erwartet volle Aufklärung

Prozess beginnt in Augsburg.

Augsburg – Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) erwartet von dem am Donnerstag beginnenden Prozess um den Augsburger Polizistenmord umfassende Aufklärung. Die Täter müssten einer „gerechten und harten Strafe zugeführt werden“, sagte der Minister der Nachrichtenagentur dapd in München. Auch für die Familie und die Kollegen des getöteten Beamten Matthias Vieth sei es wichtig, „dass der feige Mord strafrechtlich abgeschlossen und geahndet wird“.

Ihn selbst habe die Tat tief betroffen und wütend gemacht. Sie zeige, welchen besonderen Gefahren die Polizisten ausgesetzt seien, die sich tagtäglich für die Sicherheit aller Bürger einsetzten, erklärte Herrmann. Besonders große Hochachtung hat er nach eigenen Worten vor Vieths Kollegin, die in der Tatnacht im Kugelhagel verletzt worden war, und trotzdem weiter für die Polizei arbeitet.

Die Frau tritt ebenso wie die Witwe als Nebenklägerin in dem Prozess gegen die angeklagten Brüdern Rudi R. und Raimund M. auf, die als extrem gewaltbereit gelten. Herrmann sagte, er sei überzeugt, dass das Landgericht Augsburg mit Unterstützung der Polizei alle notwendigen Vorkehrungen getroffen habe, damit der Prozess sicher und geordnet stattfinden könne.

Die 57 und 59 Jahre alten Angeklagten wird zur Last gelegt, am 28. Oktober 2011 auf der Flucht vor einer Polizeikontrolle im Augsburger Siebentischwald den 41 Jahre alten Beamten Vieth mit einem Maschinengewehr erschossen zu haben.

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