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17.06.2011

Politikwissenschaftlerin sieht extremistische Positionen in Deutscher Burschenschaft

Berlin – Die Politikwissenschaftlerin Alexandra Kurth von der Universität Gießen sieht rechtsextreme Positionen in der Deutschen Burschenschaft. Diese Ansichten werden „geduldet“, so Kurth im Deutschlandfunk, „zumindest wenn man die herkömmliche Definition von Extremismus zugrunde legt.“

Die Deutsche Burschenschaft interpretiere dies anders, sie fasse die Positionen der NPD nicht als extremistisch auf. „Und wenn die Deutsche Burschenschaft Mitglieder der NPD in ihrer Verbandszeitschrift über Seiten hinweg zu Wort kommen lässt, dann werden doch selbstverständlich extremistische Positionen in der Deutschen Burschenschaft vertreten“, so Kurth.

Zwar sei die Deutsche Burschenschaft keine Organisation mit einer parteipolitischen Festlegung, dafür aber ein Verband „der eben keiner Abgrenzung nach rechts folgt.“

Gleichzeitig schränkte Kurth ein, dass nicht jede Studentenverbindung extremistisch, rechtsradikal oder konservativ sei und es manche andere Verbände gebe, die sich klar vom Rechtsextremismus distanzieren.

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