Nachrichten und Schlagzeilen aus aller Welt - Politik - newsburger.de

03.08.2011

Politikwissenschaftlerin begrüßt Prozess gegen Ex-Präsident Mubarak

Kairo – Die aus Ägypten stammende Politikwissenschaftlerin Hoda Salah hat den Prozess gegen Ex-Präsident Hosni Mubarak begrüßt. Der Beginn des Verfahrens sei nicht nur ein Sieg „für den Volkswillen und den Rechtsstaat des neuen Ägyptens“, sondern auch ein „Anfang auch für die arabische Welt“, sagte Salah im Deutschlandfunk. „Dass wir sehen, dass Mubarak und seine Klienten und seine Söhne im Gefängnis sind, das ist ein historischer Moment.“

Dass Mubarak wegen hundertfachen Mordes die Todesstrafe droht, sieht Salah jedoch kritisch. „Ich hoffe natürlich, dass diese Verhandlung trotzdem sehr gerecht und transparent ist“, so die Politikwissenschaftlerin. Eine Todesstrafe sei nicht das Ziel, weil die Proteste in Ägypten dann „auch eine blutige Revolution“ wären.

Weitere interessante Artikel

Unterstützen durch teilen: Sie können unsere Arbeit ganz einfach unterstützen indem Sie diesen Artikel auf einer der folgenden Social Media Plattformen teilen. Jeder geteilte Artikel hilft uns. Dankeschön!
Google+

© dts Nachrichtenagentur / newsburger.de

URL zum Artikel: newsburger.de/politikwissenschaftlerin-begruesst-prozess-gegen-ex-praesident-mubarak-25216.html

Weitere Nachrichten

Homosexueller Aktivist

© über dts Nachrichtenagentur

Paragraf 175 Bundestag beschließt Gesetz zur Rehabilitierung Homosexueller

Der Bundestag hat am Donnerstag einstimmig ein Gesetz zur strafrechtlichen Rehabilitierung und Entschädigung Homosexueller, die nach dem früheren ...

Blick über Moskau mit dem Kreml

© über dts Nachrichtenagentur

Donald Tusk EU verlängert Sanktionen gegen Russland

Die EU verlängert die Wirtschaftssanktionen gegen Russland um weitere sechs Monate. Darauf einigten sich am Donnerstag die Staats- und Regierungschefs der ...

Polizeiabsperrung

© über dts Nachrichtenagentur

G20-Gipfel De Maizière rechnet mit weiteren Anschlägen

Nach den Anschlägen auf das Streckennetz der Deutschen Bahn rechnet Bundesinnenminister Thomas de Maizière mit weiteren Anschlägen wie diesen im Vorfeld ...

Weitere Schlagzeilen