Nachrichten und Schlagzeilen aus aller Welt - Politik - newsburger.de

Polnisches Parlament in Warschau

© über dts Nachrichtenagentur

26.08.2015

Polen Duda will sich stärker in Europas Politik einmischen

„Die Europäische Union muss sich neu ausrichten für die Zukunft.“

Warschau – Polens neuer Präsident Andrzej Duda will sich aktiver in die Politik Europas einmischen und das Verhältnis zu Deutschland weiter verbessern. Das kündigte Duda in einem Interview mit „Bild“ (Mittwoch) an.

„Die Europäische Union muss sich neu ausrichten für die Zukunft, insbesondere in der Sicherheitspolitik. Und ganz besonders im östlichen Teil unseres Kontinents. Daran will und wird Polen seinen Anteil haben“, sagte Duda gegenüber „Bild“. Und: „Wir werden darauf achten, dass unsere Stimme gehört wird.“

Der Staatspräsident betonte, er habe großen Respekt vor den Deutschen. „Die Deutschen sind unsere größten und wichtigsten Nachbarn, wirtschaftlich und politisch“, sagte Duda gegenüber „Bild“. Er wies Spekulationen zurück, nach seinem Amtsantritt könnte sich das Verhältnis zu Deutschland wieder verschlechtern: „Unser Verhältnis ist sehr gut, und ich würde gern daran mitwirken, dass es sehr, sehr gut wird.“

Deutschland und Polen seien Nachbarn, „wir schätzen einander. Diesen Respekt darf man nicht an militärischer oder wirtschaftlicher Stärke messen. Es geht darum, dass beide Seiten bemüht sind, begründete Interessen des Partners zu verstehen und anzuerkennen.“

Weitere interessante Artikel

Unterstützen durch teilen: Sie können unsere Arbeit ganz einfach unterstützen indem Sie diesen Artikel auf einer der folgenden Social Media Plattformen teilen. Jeder geteilte Artikel hilft uns. Dankeschön!
Google+

© dts Nachrichtenagentur / newsburger.de

URL zum Artikel: newsburger.de/polen-duda-will-sich-staerker-in-europas-politik-einmischen-87745.html

Weitere Nachrichten

Aiman Mazyek - Zentralrat der Muslime 2015

© Christliches Medienmagazin pro / CC BY 2.0

Mazyek mahnt etablierte Parteien Nicht Standpunkte der AfD übernehmen

Der Zentralrat der Muslime mahnt die etablierten Parteien in Deutschland, nicht antidemokratische und antimuslimische Standpunkte der AfD zu übernehmen. In ...

Volkswagen-Werk Wolfsburg

© Andreas Praefcke / CC BY 3.0

VW-Abgasskandal 3276 Dienstwagen der Bundesregierung betroffen

3276 Dienstwagen der Bundesregierung sind vom VW-Abgasskandal betroffen und müssen nachgerüstet werden. Das teilte das Bundesverkehrsministerium auf ...

Wolfgang Bosbach CDU 2014

© Foto-AG Gymnasium Melle / CC BY 4.0

Köln Bosbach warnt Anti-AfD-Demonstranten vor Gewalt

Der CDU-Innenexperte Wolfgang Bosbach hat die Demonstranten im Umfeld des AfD-Parteitages in Köln zu gewaltlosem Protest aufgefordert. "Jeder sollte ...

Weitere Schlagzeilen