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Cornelia Funke

© Cruccone / CC BY 3.0

08.07.2015

Cornelia Funke Plädoyer für Rettung der Schreibschrift

„Es geht immer um Effizienz und Optimierung. Das finde ich ganz furchtbar.“

Berlin – Die Bestseller-Autorin Cornelia Funke plädiert für die Rettung der Schreibschrift. Schreiben sei „ein großes sinnliches Vergnügen, ganz anders als etwas auswendig zu lernen“, sagte die Verfasserin der weltberühmten Tintenwelt-Trilogie in der Wochenzeitung „Die Zeit“. Sie selbst schreibe alle ihre Bücher per Hand. „Ich glaube, dass man viel spontaner dabei wird, Ideen zu entwickeln.“

Harsch kritisiert die studierte Pädagogin die derzeitige Bildungspolitik. In den Schulen werde nutzloses Wissen in die Köpfe der Kinder gestopft. „Es geht immer um Effizienz und Optimierung. Das finde ich ganz furchtbar“, so Funke.

Ihr Plädoyer für die Schreibschrift sei daher auch ein Plädoyer für Freiheit, Spiel und Ineffizienz. Schreibschrift sei für Kinder und Jugendliche ein wunderbares Mittel, um sich selbst zu entdecken, so die Autorin.

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