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21.05.2010

Piusbrüder wollen Homosexuelle vom Priesterberuf ausschließen

Berlin – Die erzkonservative Piusbruderschaft nutzt die Missbrauchsfälle in der katholischen Kirche, um ihre ablehnende Haltung zur Homosexualität zu untermauern. Das berichtet das Nachrichtenmagazin „Spiegel“ in seiner neuen Ausgabe. Die Betroffenen seien „nahezu ausschließlich Jungen im geschlechtsreifen Alter“ gewesen, befindet der Generalobere der Bruderschaft, Bischof Bernard Fellay. Das zeige deutlich, dass nicht das vieldiskutierte Zölibat das Problem der Kirche sei, sondern die Homosexualität. „Will man Missbrauch verhindern, muss man Homosexuelle vom Priestertum fernhalten“, fordert Fellay. Die umstrittene Bruderschaft hatte durch den Bischof und Holocaust-Leugner Richard Williamson weltweit für Schlagzeilen gesorgt.

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© dts Nachrichtenagentur / newsburger.de

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