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Abgrenzung zu Rechtsextremen abgelehnt

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19.04.2012

Piraten Abgrenzung zu Rechtsextremen abgelehnt

Berliner Piraten-Chef lehnt rigorose Abgrenzung zu Rechtsextremen ab.

Hale/Saale – Der Berliner Landesvorsitzende der Piratenpartei, Hartmut Semken, lehnt eine rigorose Abgrenzung gegenüber Rechtsextremisten ab. Das berichtet die „Mitteldeutsche Zeitung“ (Donnerstagausgabe) unter Berufung auf Semkens Internetblog. Darin schreibt er: „Bei der Abgrenzung gegen die ‚Rechten‘ haben wir schon jetzt das Problem: jede nicht-totale, jede differenzierte Abgrenzung wird als ‚zu wenig‘ diffamiert, ich als Pirat zum Extrem gezwungen.“

Er fügte hinzu: „Jetzt treiben wir uns gegenseitig in die Schützengräben, die die Presse so freundlich für uns ausgehoben hat.“ Sein „Widerstand“ dagegen sei „langsam erschöpft“.

Zuvor hatte die „Süddeutsche Zeitung“ berichtet, Semken habe in Anspielung auf den wegen umstrittener Äußerungen in die Kritik geratenen Piraten Bodo Thiesen geschrieben, das Problem seien nicht „die Bodos“, sondern jene, die rechte Mitglieder wie Thiesen aus der Partei werfen wollten. Dieser hatte den Angriff Deutschlands auf Polen 1939 legitim genannt und den Holocaust bezweifelt.

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