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03.01.2010

Philips-Chef Gerard Kleisterlee rechnet mit Wachstum nach Wirtschaftskrise

Amsterdam – Der niederländische Elektronikkonzern Philips bekommt die Wirtschaftskrise „immer besser in den Griff“, versicherte Firmenchef Gerard Kleisterlee in einem Interview mit dem Hamburger Nachrichtenmagazin „Spiegel“. Zwar werde sich die bei seinem Amtsantritt 2001 begonnene Umstrukturierung des Konzerns auch „2009 noch nicht im Wachstum des Umsatzes niederschlagen“. Da jedoch gleichzeitig die Kosten sinken, sei Philips „ein sehr gesundes Unternehmen, das sogar im Krisenjahr 2009 einen Gewinn erwirtschaftet“, so Kleisterlee weiter. Den langwierigen Umbau des Konzerns betrachtet der Philips-Chef als abgeschlossen.

Die Konzentration auf die drei Geschäftsfelder Licht, Lifestyle-Elektronik und Medizintechnik werde nach dem Ende der Krise zu „jährlichen Wachstumsraten von sechs Prozent und mehr“ führen. Entscheidender Faktor im Konsumentengeschäft, so Kleisterlee, seien nicht mehr Technologien, sondern „Ideen und überragende Produktqualität“. Zu den neuen Ideen, mit denen sich Philips von der Konkurrenz absetzen will, zählt Kleisterlee auch die seit kurzem in Deutschland erhältlichen Intim-Massagegeräte. Vor der Markteinführung der Vibratoren, die von einer Gruppe junger Leute im Konzern entwickelt wurden, habe es zwar lange Diskussionen im Vorstand gegeben, doch seien die Reaktionen bei allen Untersuchungen „durchweg positiv“ gewesen.

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