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20.02.2013

Pferdefleisch-Skandal Mehrheit fühlt sich wissentlich getäuscht

60 Prozent verlangen stärkere Kontrollen der Regierung.

Berlin – 60 Prozent der Verbraucher fühlen sich beim aktuellen Pferdefleischskandal wissentlich von der Industrie getäuscht. Das ergab eine Umfrage von YouGov für die PR-Agentur Ketchum Pleon. Demnach hat sich vor allem die Einstellung gegenüber Zulieferbetrieben verschlechtert.

Bei der Forderung nach Konsequenzen sind die Befragten im Vergleich zum Dioxin-Skandal 2011 aber zurückhaltender. 60 Prozent verlangen stärkere Kontrollen der Regierung und 45 Prozent fordern, das sich die Wirtschaft stärkere Selbstkontrollen auferlegen muss. 2011 lag die Zahl um je 30 Prozent höher.

Nur 36 Prozent fordern, Verbraucher müssten bereit sein, mehr für hochwertige Lebensmittel zu bezahlen. Indes lehnen 42 Prozent Pferdefleisch nicht ab, so lange es gekennzeichnet ist.

Gefragt nach dem Hauptkriterium für den Kauf von Fleisch geben 42 Prozent der Befragten die regionale Herkunft an. Nur für 19 Prozent sind Qualitäts- und Gütesiegel für den Kauf entscheidend.

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