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Ilse Aigner

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16.02.2013

Pferdefleisch-Skandal Aigner über wachsendes Ausmaß besorgt

„Der Betrugsfall nimmt immer größere Dimensionen an.“

Berlin – Bundesverbraucherschutzministerin Ilse Aigner (CSU) hat sich am Samstag besorgt über das wachsende Ausmaß des Pferdefleischskandals geäußert. „Der Betrugsfall nimmt immer größere Dimensionen an. Hier wurde offenbar mit großer krimineller Energie gehandelt“, sagte Aigner der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“.

Wenn es in Europa Kontrolllücken gebe, müssten sie geschlossen werden, sagte die Ministerin weiter. Die Behörden in Deutschland hätten bereits damit begonnen, den EU-Aktionsplan umzusetzen. „Parallel dazu wollen wir gemeinsam mit den Ländern ein nationales Kontrollprogramm mit zusätzlichen Tests aufstellen. Nur so können wir das tatsächliche Ausmaß dieses Skandals erfassen“, sagte Aigner.

Die Verbraucherschutzminister von Bund und Ländern werden am Montag in Berlin über Konsequenzen aus dem Skandal beraten. Dabei soll es nach Informationen der Zeitung auch darum gehen, dass Deutschland über die Mindestvorgaben der EU bei den Tests und Prüfungen hinausgehen will. Nach dem EU-Monitoring sollen neben der möglichen Falschdeklaration auch etwaige Rückstände von Tierarzneimitteln untersucht werden.

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