Nachrichten und Schlagzeilen aus aller Welt - Politik - newsburger.de

Frauke Petry AfD 2016

© Harald Bischoff / CC BY-SA 3.0

19.04.2017

Petry-Rückzug FDP erwartet „beschleunigten Niedergang“ der AfD

Kubicki: Vorsitzende hat Kampf gegen Rechtsradikale in der Partei aufgegeben.

Osnabrück – FDP-Bundesvize Wolfgang Kubicki hat den Rückzug von AfD-Chefin Frauke Petry von der Spitzenkandidatur bei der Bundestagswahl als Kapitulation vor dem rechten Parteiflügel gewertet.

„Frauke Petry scheint den Kampf gegen die Rechtsradikalen in der AfD aufzugeben“, sagte Kubicki der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (Donnerstag). Das werde den Niedergang der AfD „mit Sicherheit weiter beschleunigen.“

Die 41-Jährige hatte in einer Videobotschaft ihren Schritt damit begründet, dass „drängende Sachfragen“ wie die grundsätzliche Ausrichtung der Partei jenseits von Personalfragen diskutiert werden müssten. Der AfD-Parteitag an diesem Wochenende in Köln müsse dringend die strategische Ausrichtung der Partei klären. Petry will mit einem Antrag erreichen, dass sich die AfD „für den realpolitischen Weg einer bürgerlichen Volkspartei“ entscheidet.

Weitere interessante Artikel

Unterstützen durch teilen: Sie können unsere Arbeit ganz einfach unterstützen indem Sie diesen Artikel auf einer der folgenden Social Media Plattformen teilen. Jeder geteilte Artikel hilft uns. Dankeschön!
Google+

© newsburger.de

URL zum Artikel: newsburger.de/petry-rueckzug-fdp-erwartet-beschleunigten-niedergang-der-afd-96060.html

Weitere Nachrichten

Wohnungsanzeigen

© über dts Nachrichtenagentur

Berlin Maas will Mietpreisbremse verschärfen

Justizminister Heiko Maas will trotz großer Widerstände in der Koalition die Mietpreisbremse verschärfen. Künftig sollen dem Entwurf zufolge Vermieter ...

Männer in einer Fußgängerzone

© über dts Nachrichtenagentur

Barley Union muss sich für „Ehe für alle“ öffnen

Familienministerin Katarina Barley (SPD) hat an die Union appelliert, sich für die "Ehe für alle" zu öffnen: "Für Sozialdemokraten ist die völlige ...

SPD-Logo

© über dts Nachrichtenagentur

Engholm SPD muss notfalls in die Opposition

Der frühere SPD-Vorsitzende Björn Engholm rät seiner Partei im Falle eines schlechten Abschneidens bei der Bundestagswahl am 24. September zu einem Wechsel ...

Weitere Schlagzeilen