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08.01.2011

Personalabbau und Chefwechsel bei Pharmakonzern Abbott

Rangendingen – Der Pharmakonzern Abbott steht in Deutschland vor großen Änderungen. Dieses Jahr will das Unternehmen mehr als zehn Prozent seiner rund 5.000 Jobs abbauen, berichtet der „Spiegel“. Rund 270 Stellen fallen am Standort Rangendingen bei Tübingen weg, der geschlossen werden soll. Weitere 290 Stellen sollen bei der im vergangenen Jahr von Solvay übernommenen Pharmasparte abgebaut werden. Das bestätigte eine Abbott-Sprecherin auf Anfrage.

In diesen Tagen wechselt zudem der bisherige Geschäftsführer von Abbott Deutschland, Wulff-Erik von Borcke, als Manager zum US-Mutterkonzern nach Chicago. Als neuer Chef kommt Alexander Würfel aus Schweden nach Deutschland.

Erfolgreich ist Abbott vor allem mit dem Rheumamedikament Humira, das in Deutschland auf Platz eins der umsatzstärksten Medikamente steht. Die Krankenkassen gaben allein dafür 2009 mehr als 400 Millionen Euro aus – in Schweden ist das Präparat übrigens 40 Prozent billiger.

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