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Lutz Bachmann

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21.01.2015

Pegida-Gründer Bachmann Postings waren „unüberlegte Äußerungen“

„Es waren unüberlegte Äußerungen, die ich so heute nicht mehr tätigen würde.“

Dresden – Pegida-Gründer Lutz Bachmann ist nach umstrittenen Facebook-Einträgen am Mittwochabend als Vorsitzender des Pegida-Vereins zurückgetreten: „Es waren unüberlegte Äußerungen, die ich so heute nicht mehr tätigen würde“, erklärte Bachmann. „Es tut mir leid, dass ich damit den Interessen unserer Bewegung geschadet haben, und ziehe daraus die Konsequenzen.“

Pegida-Sprecherin Kathrin Oertel distanzierte sich von Bachmanns Äußerungen auf Facebook: „Die jetzt bekannt gewordenen Facebook-Postings Lutz Bachmanns vom September weisen wir als Verein aufs Schärfste zurück. Sie tragen nicht dazu bei, Vertrauen zu den Zielen und Protagonisten von Pegida zu entwickeln.“

Vokabeln wie „Viehzeug“, „Dreckspack“ und „Gelumpe“ gehörten nicht in einen politischen Diskurs, so Oertel weiter.

Das Foto, auf dem Bachmann als Adolf Hitler posiert bezeichnete sie als Satire: „Und die steht jedem Bürger frei. Die pauschale Beleidigung fremder Menschen allerdings nicht mehr.“

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