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Patientenbeauftragter Zöller mahnt Ärztelobby zu mehr Ehrlichkeit

© Deutscher Bundestag / Lichtblick / Achim Melde

18.07.2011

Ärztelobby Patientenbeauftragter Zöller mahnt Ärztelobby zu mehr Ehrlichkeit

Berlin – Der Patientenbeauftragte der Bundesregierung, Wolfgang Zöller (CSU), fordert die Ärztelobby auf, mehr an die Patienten und weniger die eigenen Besitzstände zu denken.

„Jeder hat Angst – sorgt sich um `seine` Patienten, meint aber seine Pfründe. Hier will ich mehr Ehrlichkeit“, sagte Zöller den Zeitungen der WAZ-Mediengruppe mit Blick auf das geplante Versorgungsgesetz. Es soll unter anderem eine bessere Haus- und Facharztverteilung zwischen überversorgten Großstädten und unterversorgten ländlichen Gebieten ermöglichen.

„Es wird nicht mehr geschaut, wie viele Patienten braucht ein Krankenhaus oder Arzt, sondern wie werden zum Beispiel Krebspatienten in der Fläche optimal versorgt“, sagte Zöller weiter. Allerdings beobachte er bei der Ärzteschaft schon wieder „reflexhafte Reaktionsmuster“.

Das Versorgungsstrukturgesetz berühre sensible Besitzstände. „Aber zugunsten der Versorgung der Patienten fordere ich von allen mehr Mut diesen innovativen Weg konstruktiv zu begleiten – dann bekommen wir wirklich ein Jahr der Patienten.“

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