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Vollverschleierte Frauen

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20.11.2015

Parteitag CSU stimmt für Verschleierungsverbot und gegen Cannabis

„Wer sein Gesicht nicht zeigt, lehnt die Menschen in seinem Umfeld ab.“

München – Der CSU-Parteitag hat am Freitag über die ersten von über 150 Anträgen abgestimmt. Unter anderem stimmten die Delegierten in München einem Antrag von zwei Bundestagsabgeordneten und der Jungen Union Bayern zu, das Tragen von Burka und Niqab (Vollverschleierung) deutschlandweit zu verbieten. „Wer sein Gesicht nicht zeigt, lehnt die Menschen in seinem Umfeld ab und wird von ihnen abgelehnt“, heißt es in den Anträgen.

Die CSU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag wurde außerdem aufgefordert, jeder Legalisierung von Cannabis, mit Ausnahme der Verwendung in der Medizin, strikt entgegenzutreten. „Die Folgen von Cannabis-Konsum, vor allem mit der heutigen wesentlich höheren Schadstoffanreicherung durch Tetrahydrocannabinol (THC), werden von allen seriösen wissenschaftlichen Untersuchungen als absolut schädlich beurteilt“, heißt es in dem beschlossenen Antrag.

Unter anderem wurde zudem die Einführung eines bargeldlosen Finanzsystems, in Folge eines rein bargeldlosen Zahlungsverkehrs, „nachdrücklich“ abgelehnt.

Bereits zu Beginn des Parteitages wurde dem Leitantrag zur Flüchtlings-Obergenze zugestimmt. Am Freitagnachmittag wurde Kanzlerin Merkel als Gastrednerin erwartet.

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