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08.11.2009

Parteimitglieder der CSU fordert Ausstiegsstrategie für Afghanistan

Berlin – Mehrere Parteimitglieder der CSU fordern möglichst bald eine Strategie für den Abzug der Bundeswehr aus Afghanistan von Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg. Das berichtet der „Spiegel“ in seiner morgen erscheinenden Ausgabe. „Wir müssen unsere Soldaten so schnell wie möglich abziehen. Dazu brauchen wir eine neue Strategie mit realistischen Zielen“, sagt Hans-Peter Uhl, innenpolitischer Sprecher der Unionsfraktion. Wichtig sei es zu verhindern, dass Afghanistan nicht wieder eine Brutstätte für Terrorismus werde. „Das kann man auch mit nachrichtendienstlichen Mitteln erreichen, dafür braucht man nicht die Präsenz von Zehntausenden Soldaten.“ Thomas Silberhorn, außenpolitischer Sprecher der CSU-Landesgruppe, fordert, bis 2013 die afghanischen Sicherheitskräfte so weit aufzubauen, dass die Grundlagen für einen Abzug geschaffen seien. Die Vorstellung, aus Afghanistan eine Demokratie nach westlichem Vorbild zu machen, sei „sehr idealistisch, um nicht zu sagen naiv“.

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© dts Nachrichtenagentur / newsburger.de

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