Nachrichten und Schlagzeilen aus aller Welt - Politik - newsburger.de

Gerd Müller CSU 2013

© Olaf Kosinsky / CC BY-SA 3.0 DE

06.04.2016

Panama-Affäre Entwicklungsminister Müller fordert Transaktionssteuer

„Ich bin für ein weltweites Verbot von Briefkastenfirmen.“

Düsseldorf – Entwicklungsminister Gerd Müller (CSU) fordert nach den Enthüllungen über dubiose Briefkastenfirmen mit Milliardeneinlagen die Einführung einer weltweiten Transaktionssteuer.

„Eine Transaktionssteuer auf den weltweiten computergesteuerten Hochgeschwindigkeitshandel könnte ein Finanzausgleichssystem von Superreich zu Arm finanzieren. Schon ein Satz von 0,01 Prozent auf diese Transaktionen würde ausreichen, um eine dreistellige Milliardensumme für einen UN-Fonds zu erzielen“, sagte der Minister der in Düsseldorf erscheinenden „Rheinischen Post“ (Mittwochausgabe). Die „entfesselten Finanzmärkte“ ermöglichten Milliardentransaktionen in Zehntelsekunden „an den Finanzmärkten zwischen Sydney, Shanghai und New York“, so Müller.

Zugleich forderte er ein Aus für Briefkastenfirmen: „Ich bin für ein weltweites Verbot von Briefkastenfirmen. Geld muss an Namen und Firmen gebunden sein“, sagte der CSU-Politiker. „Briefkastenfirmen sind die schmutzige Seite des Kapitals.“

Weitere interessante Artikel

Unterstützen durch teilen: Sie können unsere Arbeit ganz einfach unterstützen indem Sie diesen Artikel auf einer der folgenden Social Media Plattformen teilen. Jeder geteilte Artikel hilft uns. Dankeschön!
Google+

© newsburger.de

URL zum Artikel: newsburger.de/panama-affaere-entwicklungsminister-mueller-fordert-transaktionssteuer-93457.html

Weitere Nachrichten

Cem Özdemir Grüne 2013

© gruene.de / Sedat Mehder / CC BY 3.0

Grüne Özdemir fordert „klare Kante“ gegen Erdogan-Anhänger

Angesichts der jüngsten Großkundgebung für den türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan in Oberhausen hat Grünen-Chef Cem Özdemir die SPD und die Union ...

Flüchtlinge

© ververidis / 123RF Lizenzfreie Bilder

Bericht NRW beteiligt sich nicht an Afghanistan-Abschiebung

NRW wird sich an der dritten Sammelabschiebung nach Afghanistan nicht beteiligen. Das erfuhr die in Düsseldorf erscheinende "Rheinische Post" ...

Fazle-Omar Moschee Hamburg

© Daudata / gemeinfrei

Spitzel-Affäre um Ditib Generalbundesanwalt ermittelt gegen 16 Tatverdächtige

Die Bundesanwaltschaft ermittelt derzeit gegen 16 Tatverdächtige in der Spitzel-Affäre um Deutschlands größten Islamverband Ditib. Das sagte der ...

Weitere Schlagzeilen