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Oppermann vermutet bei Union Enthaltungen

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18.03.2012

Gauck-Wahl Oppermann vermutet bei Union Enthaltungen

„Da ist bei der Union nicht geschlossen abgestimmt worden“.

Berlin – Wegen der vielen Enthaltungen bei der Wahl von Joachim Gauck zum Bundespräsidenten gibt es Schuldzuweisungen der SPD an die Adresse der Union. SPD-Fraktionsgeschäftsführer Thomas Oppermann erklärte am Sonntagnachmittag in Berlin, die hohe Zahl von 108 Enthaltungen sei unerwartet. „Da ist bei der Union nicht geschlossen abgestimmt worden“, vermutete Oppermann über die geheime Wahl. Er sei sich aber sicher, dass Gauck durch seine Arbeit auch jene überzeugen werde, die ihm die Stimme versagt hätten.

Der SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel sagte, man hätte sich viel ersparen können, wenn CDU und FDP schon beim letzten Mal für Gauck gestimmt hätten. Dass rund 100 Delegierte von Union und FDP ihn nicht gewählt, sondern sich enthalten haben, zeige, dass sich Union und FDP bei weitem nicht einig seien, weder bei dieser noch bei anderen Fragen.

Gauck war von einer breiten Allianz aus Union, SPD, FDP und Grünen aufgestellt worden. Der Theologe war nach dem Rücktritt von Christian Wulff zunächst nicht Favorit der Union.

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