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Thomas Oppermann

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23.01.2015

Oppermann Einwanderung ist „großes Glück“ für Deutschland

Jahr für Jahr schieden in Deutschland 400.000 Menschen aus dem Erwerbsleben aus.

Berlin – SPD-Fraktionschef Thomas Oppermann hat es als „ein großes Glück“ bezeichnet, dass zurzeit so viele Arbeitswillige aus dem Ausland nach Deutschland kommen. Jahr für Jahr schieden in Deutschland 400.000 Menschen aus dem Erwerbsleben aus, die anders nicht ersetzt werden könnten, sagte der Sozialdemokrat den „Lübecker Nachrichten“ (Samstagausgabe).

Weil man sich nicht darauf verlassen könne, dass die vielen Einwanderer aus der EU dauerhaft in Deutschland blieben, brauche Deutschland mittelfristig „eine bessere Grundlage für die Anwerbung von Fachkräften aus der ganzen Welt“.

Es gehe darum, Menschen, die in Deutschland arbeiten, Geld verdienen und ihr Glück machen wollen, unter Berücksichtigung von Sprachkenntnissen und beruflichen Qualifikationen anzulocken, so Oppermann. „Nur so können wir unseren wirtschaftlichen Wohlstand mit leistungsfähigen sozialen Sicherungssystemen auf Dauer erhalten“, sagte der SPD-Politiker dem Blatt.

Mit Blick auf die Asylbewerber sagte Oppermann, es sei unerträglich, dass ein gut ausgebildeter syrischer Arzt, der sofort arbeiten könnte und der auch dringend gebraucht werde, acht Monate auf einen berufsbezogenen Sprachkurs warten müsse.

Auch die Kinder der Flüchtlinge, die Aussicht haben, auf Dauer in Deutschland zu bleiben, sollten sofort die Schule besuchen können, forderte Oppermann.

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